Wie Tom’s Hardware berichtet (https://www.tomshardware.com/tech-industry/space/spacex-vaporizes-260-starlink-satellites-in-six-months-using-earths-atmosphere-new-environmental-concerns-emerge-over-burning-2-700-pound-orbital-data-centers-fcc-seeks-to-exempt-satellites-from-regulations), hat SpaceX in den letzten sechs Monaten 260 seiner Starlink-Satelliten gezielt aus dem Orbit entfernt. Diese Satelliten werden dabei so gesteuert, dass sie in die Erdatmosphäre eintreten und dort verglühen. Die Maßnahme ist Teil der Routinewartung und des Managements des Starlink-Netzwerks, das mittlerweile Tausende Satelliten umfasst.
Satellitenentsorgung durch atmosphärische Verbrennung
Die gezielte Deorbitierung von Satelliten ist ein etablierter Prozess, um Weltraummüll zu reduzieren. SpaceX nutzt dabei die natürliche Reibung in der oberen Atmosphäre, um die Satelliten kontrolliert zum Absturz zu bringen. Dabei verglühen die Satelliten größtenteils, wobei nur wenige Fragmente die Erdoberfläche erreichen. Laut Tom’s Hardware wiegt ein typischer Starlink-Satellit etwa 1.200 Kilogramm, was die Verbrennung einer erheblichen Masse in der Atmosphäre bedeutet.
Umweltbedenken und neue Diskussionen
Die Verbrennung großer Mengen an Satellitenmaterial in der Atmosphäre wirft jedoch neue Umweltfragen auf. Kritiker weisen darauf hin, dass die Freisetzung von Metallen und anderen Materialien in der Mesosphäre potenziell Auswirkungen auf die chemische Zusammensetzung und das Klima der oberen Atmosphäre haben könnte. Insbesondere die Verbrennung von Satelliten mit einem Gewicht von bis zu 1,2 Tonnen pro Stück stellt eine bislang wenig erforschte Belastung dar.
Experten fordern daher weitere Studien, um die langfristigen Folgen dieser Praxis besser zu verstehen. Die Debatte gewinnt an Bedeutung, da die Anzahl der Satelliten im Orbit durch Projekte wie Starlink und andere Megakonstellationen weiter rapide steigt.
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