Wie The Verge berichtet (https://www.theverge.com/science/961459/nasa-emergency-save-swift-observatory-katalyst-space-technologies), steht das Swift-Observatorium, ein seit 2004 im Orbit befindliches Weltraumteleskop, kurz davor, aufgrund von Bahnverlust durch Sonnenstürme in die Erdatmosphäre einzutreten und dort zu verglühen. Um dieses Schicksal abzuwenden, hat die NASA eine Notfallmission gestartet und das Unternehmen Katalyst Space Technologies mit einer innovativen Lösung beauftragt.
Hintergrund: Gefährdeter Orbit durch Sonnenaktivität
Swift umkreist die Erde derzeit in einer Höhe von etwa 224 Meilen (ca. 360 Kilometer). Durch verstärkte Sonnenstürme in den letzten Monaten wurde die Umlaufbahn des Satelliten jedoch abgesenkt, was das Risiko eines unkontrollierten Wiedereintritts in die Erdatmosphäre deutlich erhöht. Da Swift selbst über kein eigenes Antriebssystem verfügt, kann er seine Bahn nicht eigenständig korrigieren.
Die Rettungsmission mit Link
Katalyst Space Technologies hat daraufhin das Raumfahrzeug „Link“ entwickelt und am Freitag gestartet. Ziel ist es, Link zum Swift-Observatorium zu bringen, es dort anzudocken und die Umlaufbahn um etwa 150 Meilen (rund 240 Kilometer) anzuheben. Das dreiarmsystem des Raumfahrzeugs ermöglicht es, den Satelliten physisch zu greifen und anzuheben – eine technisch anspruchsvolle Operation, da beide Objekte mit hoher Geschwindigkeit um die Erde kreisen.
Technische Herausforderungen und Bedeutung
Die Mission ist besonders komplex, da das Andocken an einen nicht angetriebenen Satelliten im Orbit präzise Steuerung und Koordination erfordert. Zudem muss die Umlaufbahn so angepasst werden, dass Swift wieder in eine stabile Position gelangt, die langfristig einen Wiedereintritt verhindert.
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