Wie The Verge berichtet (https://www.theverge.com/tech/963728/microsoft-sustainability-report-2026), hat Microsoft im Jahr 2025 einen Anstieg seiner CO₂-Emissionen um 25 Prozent verzeichnet. Insgesamt summierten sich die Emissionen auf 34 Millionen Tonnen, was einen deutlichen Rückschlag für die ambitionierten Klimaziele des Unternehmens darstellt.
Gründe für den Emissionsanstieg
Der Bericht macht vor allem die Expansion der Rechenzentrumsinfrastruktur für den Anstieg verantwortlich. Microsoft investiert weiterhin stark in Cloud-Dienste und künstliche Intelligenz, was den Energiebedarf erheblich erhöht. Zudem hat das Unternehmen im Februar 2025 beschlossen, keine sogenannten „non-additional, unbundled renewable energy certificates“ (nicht zusätzliche, entkoppelte Zertifikate für erneuerbare Energien) mehr zu kaufen. Diese Entscheidung führte dazu, dass der Anteil an tatsächlich erneuerbarer Energie im Energiemix sank.
Klimaziele und Herausforderungen
Microsoft hatte sich vor einigen Jahren das Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral beziehungsweise sogar klimaneutral-negativ zu werden, indem es mehr CO₂ aus der Atmosphäre entfernt als es ausstößt. Der jüngste Anstieg der Emissionen zeigt jedoch, wie schwierig es ist, dieses Ziel angesichts des rasanten Wachstums und der steigenden Nachfrage nach digitalen Diensten zu erreichen.
Das Unternehmen betont, dass ohne gezielte Gegenmaßnahmen die Emissionen weiter steigen könnten. Deshalb plant Microsoft, seine Investitionen in nachhaltige Technologien und Energieeffizienz zu intensivieren, um den Trend umzukehren.
Bild: panumas nikhomkhai / Pexels · Pexels · Pexels Lizenz: kostenlos nutzbar, Attribution freiwillig