Wie Tom’s Hardware berichtet (https://www.tomshardware.com/tech-industry/googles-camera-based-recaptcha-asks-for-a-hand-scan-to-prove-youre-human), testet Google derzeit eine neue Variante seines reCAPTCHA-Systems, die auf die Kamera des Nutzers zugreift und eine Handbewegung oder das Zeigen einer offenen Handfläche verlangt, um zu verifizieren, dass es sich um einen Menschen handelt.
Funktionsweise des neuen reCAPTCHA
Das neue Verfahren aktiviert die Webcam und fordert den Nutzer auf, entweder die Hand zu heben oder eine bestimmte Bewegung mit der Hand auszuführen. Ziel ist es, automatisierte Bots effektiver von echten Nutzern zu unterscheiden. Im Gegensatz zu klassischen reCAPTCHA-Methoden, die oft auf Bilderrätseln oder einfachen Klicks basieren, setzt Google hier auf biometrische Merkmale und Bewegungsdaten.
Sicherheit und Umgehungsmöglichkeiten
Interessanterweise konnten Tester das System mit einfachen Mitteln austricksen: So reichte etwa ein Foto einer Hand, das vor die Kamera gehalten wurde, um die Prüfung zu bestehen. Dies zeigt, dass die Erkennung noch nicht ausgereift ist und möglicherweise anfällig für Täuschungen bleibt. Google arbeitet laut Quelle aber weiterhin an Verbesserungen, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen.
Datenschutz und Nutzerakzeptanz
Die Nutzung der Webcam für eine solche Prüfung wirft Fragen zum Datenschutz auf. Nutzer müssen der Kamera-Nutzung explizit zustimmen, was in manchen Fällen als Eingriff in die Privatsphäre empfunden werden könnte. Zudem ist unklar, wie lange und in welchem Umfang die Videodaten verarbeitet oder gespeichert werden. Google hat hierzu bisher keine detaillierten Angaben gemacht.
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