Hardware · 27.07.2026, 02:56

3D-gedruckte F-14 Tomcat nutzt FPGA-Nachbildung des ersten Mikroprozessors zur Steuerung des Schwenkflügels

Ein FPGA-Experte hat den Central Air Data Computer der F-14 Tomcat als Nachbildung des weltweit ersten Mikroprozessors in einem 3D-gedruckten Modellflugzeug realisiert.

3D-gedruckte F-14 Tomcat nutzt FPGA-Nachbildung des ersten Mikroprozessors zur Steuerung des SchwenkflügelsBild: Nicolas Foster / Pexels · Pexels · Pexels Lizenz: kostenlos nutzbar, Attribution freiwillig
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Wie Tom’s Hardware berichtet (https://www.tomshardware.com/pc-components/cpus/3d-printed-f-14-tomcat-uses-an-fpga-recreation-of-the-worlds-first-microprocessor-cadcs-mp944-chip-controls-the-fighters-swing-wing-system-among-other-things), hat ein Spezialist für FPGA- und Embedded-Systeme den Central Air Data Computer (CADC) der legendären US Navy F-14 Tomcat in einem FPGA nachgebaut. Dieses FPGA-Design basiert auf dem MP944-Chip, der als der weltweit erste Mikroprozessor gilt und ursprünglich in den 1970er Jahren von der Computer Aided Design Corporation (CADC) entwickelt wurde.

Nachbildung des CADC in einem 3D-gedruckten Modell

Der Nachbau wurde in einem maßstabsgetreuen, 3D-gedruckten Modell der F-14 Tomcat integriert. Das FPGA übernimmt dabei die Steuerung des charakteristischen Schwenkflügels der Maschine, eine der komplexesten mechanischen Funktionen des Originals. Neben der Flügelsteuerung simuliert das FPGA auch weitere Aufgaben des CADC, die für die Fluglage und aerodynamische Datenverarbeitung entscheidend sind.

Technische Bedeutung des MP944-Chips

Der MP944 war einer der ersten Mikroprozessoren, der speziell für militärische Avionik-Anwendungen entwickelt wurde. Er war nicht nur ein Vorreiter in der Mikroprozessor-Technologie, sondern auch ein frühes Beispiel für die Integration von Rechenleistung in Flugzeugsysteme. Die FPGA-Nachbildung ermöglicht es, diese historische Technologie in moderner Form zu erleben und zu verstehen.

Warum das wichtig ist

Die Umsetzung zeigt eindrucksvoll, wie moderne FPGA-Technik genutzt werden kann, um historische Hardware nachzubilden und deren Funktionsweise zu demonstrieren. Für Technikinteressierte und Historiker bietet das Projekt eine einzigartige Möglichkeit, die Entwicklung von Mikroprozessoren und deren Einfluss auf die Luftfahrttechnik nachzuvollziehen. Darüber hinaus unterstreicht es die Flexibilität von FPGAs als Plattform für die Emulation komplexer Systeme, was auch in der Forschung und Lehre von großem Wert ist.

Potenzial für zukünftige Anwendungen

Die Kombination aus 3D-Druck und FPGA-Emulation könnte künftig vermehrt eingesetzt werden, um historische oder schwer zugängliche Hardware in Modellform zu rekonstruieren. Dies eröffnet neue Wege für Ausbildung, Museumspräsentationen und technische Analysen. Zudem zeigt das Projekt, wie sich moderne Hardwareentwicklung und -simulation verbinden lassen, um technische Meilensteine lebendig zu halten. Insgesamt stellt die FPGA-Nachbildung des CADC der F-14 Tomcat ein bemerkenswertes Beispiel für die Verbindung von Geschichte, Technik und moderner Hardwareentwicklung dar.

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Warum das wichtig ist

Das Projekt demonstriert, wie historische Mikroprozessor-Technologie mit moderner FPGA-Emulation und 3D-Druck kombiniert werden kann, um komplexe Systeme wie die F-14 Tomcat realistisch nachzubilden. Dies fördert das Verständnis technischer Entwicklungen und eröffnet neue Möglichkeiten für Ausbildung und Forschung.

Quellen