Wie Polygon berichtet (https://www.polygon.com/deadpool-samurai-manga-removed-shueisha-marvel-comics-terminated-agreement/), sind mehrere Marvel-Manga-Titel, darunter „Deadpool: Samurai“, nach dem Ende der Zusammenarbeit zwischen dem japanischen Verlag Shueisha und Disney aus den Online-Shops verschwunden. Die Lizenzvereinbarung, die es Shueisha ermöglichte, Marvel-Charaktere in Manga-Form zu veröffentlichen, ist ausgelaufen, was zur Folge hat, dass diese Werke nicht mehr offiziell erhältlich sind.
Hintergrund der Zusammenarbeit
Die Kooperation zwischen Shueisha, einem der größten Manga-Verlage Japans, und Disney, dem Eigentümer von Marvel Comics, begann vor einigen Jahren mit dem Ziel, Marvel-Charaktere einem neuen Publikum in Form von Manga näherzubringen. Titel wie „Deadpool: Samurai“ kombinierten westliche Superhelden mit dem japanischen Manga-Stil und boten so eine ungewöhnliche Mischung, die bei Fans beider Welten auf Interesse stieß.
Auswirkungen auf Fans und Sammler
Mit dem Vertragsende und der Entfernung der Titel aus den digitalen Stores sind diese Manga künftig nur noch schwer zugänglich. Physische Exemplare bleiben zwar erhalten, doch digitale Versionen gelten als „verlorenes Medium“, da sie nicht mehr offiziell angeboten oder nachgekauft werden können. Für Sammler und Fans bedeutet dies, dass der Zugang zu diesen Werken stark eingeschränkt ist.
Warum das wichtig ist
Die Entfernung dieser Manga zeigt, wie Lizenzvereinbarungen die Verfügbarkeit von digitalen Inhalten stark beeinflussen können. Gerade im Bereich Gaming und Popkultur, wo digitale Distribution immer wichtiger wird, kann das Auslaufen von Verträgen dazu führen, dass Inhalte plötzlich nicht mehr verfügbar sind. Dies wirft Fragen zur langfristigen Zugänglichkeit und Archivierung digitaler Medien auf.
Bild: Erik Mclean / Pexels · Pexels · Pexels Lizenz: kostenlos nutzbar, Attribution freiwillig