Spiele · 25.07.2026, 02:25

John Wick als unterschätzte Fantasy-Reihe: Eine neue Perspektive auf Keanu Reeves’ Kultserie

John Wick wird oft als reine Actionserie gesehen – doch eine neue Sichtweise offenbart die Reihe als eine der besten Fantasy-Franchises der letzten Dekade.

John Wick als unterschätzte Fantasy-Reihe: Eine neue Perspektive auf Keanu Reeves’ KultserieBild: Nika Benedictova / Pexels · Pexels · Pexels Lizenz: kostenlos nutzbar, Attribution freiwillig
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Wie Polygon berichtet (https://www.polygon.com/john-wick-is-secretly-one-of-the-best-fantasy-franchises-of-the-last-decade/), wird die John-Wick-Reihe, die vor allem für ihre intensiven Actionsequenzen bekannt ist, zunehmend als eine komplexe Fantasy-Saga wahrgenommen. Trotz des offensichtlichen Thrillride-Charakters verbirgt sich hinter der Geschichte um den Auftragskiller John Wick eine tiefgründige Welt voller magischer Elemente, mystischer Gesellschaften und übernatürlicher Regeln.

John Wick: Mehr als nur Action

Die Filme und die begleitende Serie auf HBO Max zeigen eine verborgene Welt, in der eine geheime Gemeinschaft von Assassinen nach eigenen Gesetzen lebt. Diese Welt ist durchzogen von Ritualen, Codes und einer Art magischem Realismus, der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen lässt. So werden beispielsweise Hotels, die als neutrale Zonen dienen, zu fast mythischen Orten, und die Waffen sowie Kampftechniken scheinen über das rein Physische hinauszugehen.

Warum das als Fantasy gilt Fantasy zeichnet sich durch das Vorhandensein von übernatürlichen oder magischen Elementen aus, die in einer eigenen, oft verborgenen Welt existieren. John Wick erfüllt diese Kriterien durch seine Darstellung einer parallelen Gesellschaft mit eigenen Regeln und einer fast rituellen Struktur. Die Charaktere agieren nicht nur als Killer, sondern als Mitglieder einer Art Orden mit mystischen Traditionen. Diese Perspektive eröffnet neue Interpretationsmöglichkeiten und hebt die Reihe aus dem Genre der reinen Actionfilme heraus.

Auswirkungen auf Gaming und Popkultur

Die Erkenntnis, dass John Wick eine Fantasy-Welt darstellt, hat auch Einfluss auf die Gaming-Branche. Bereits existierende Spiele, die auf der Reihe basieren, könnten durch eine stärkere Betonung der mystischen und weltbildenden Aspekte erweitert werden. Dies bietet Entwicklern die Chance, tiefere Rollenspielelemente und komplexere Welten zu schaffen, die über reine Schießereien hinausgehen. Darüber hinaus zeigt die Popularität von John Wick, wie sich Genregrenzen in der Popkultur zunehmend auflösen. Fans und Entwickler sind offener für hybride Erzählformen, die Action, Fantasy und Drama miteinander verbinden. Dies könnte ein Trend sein, der auch in zukünftigen Spielen und Serien weiter an Bedeutung gewinnt.

Fazit

John Wick ist mehr als ein Actionhit mit Keanu Reeves – es ist eine unterschätzte Fantasy-Reihe, die mit ihrer geheimnisvollen Welt und den mystischen Elementen neue Maßstäbe setzt. Für Fans von Fantasy und Action gleichermaßen bietet die Reihe reichlich Stoff zum Entdecken und Interpretieren. Die Gaming-Industrie kann von dieser neuen Sichtweise profitieren, indem sie die erzählerischen und spielerischen Möglichkeiten dieser Welt weiter ausbaut. Diese neue Perspektive auf John Wick zeigt, wie vielschichtig moderne Erzählungen sein können und wie wichtig es ist, hinter die Oberfläche bekannter Franchises zu blicken.

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Warum das wichtig ist

Die Neubewertung von John Wick als Fantasy-Franchise öffnet neue kreative Möglichkeiten für Spieleentwickler und Fans, die sich für komplexe Welten und Erzählungen interessieren. Sie zeigt auch, wie sich Genregrenzen in der Popkultur verschieben und erweitert das Verständnis für moderne Erzählformen.

Quellen