Wie MIT Technology Review berichtet (https://www.technologyreview.com/2026/07/01/1140003/llms-are-stuck-in-a-groupthink-rut-this-startup-is-trying-to-get-them-out/), leiden große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs) wie ChatGPT, Claude oder Gemini unter einem Phänomen, das als "Gruppendenken" bezeichnet wird. Dabei tendieren diese KI-Systeme dazu, immer ähnliche Antworten zu geben, selbst bei scheinbar zufälligen oder offenen Fragen.
Das Problem des Gruppendenkens bei LLMs
Ein einfaches Beispiel verdeutlicht das Problem: Fragt man einen Chatbot nach einer zufälligen Zahl zwischen 1 und 10, erhält man fast immer die Zahl 7. Fordert man weitere Zahlen an, folgen meist 3, 4, 8 oder 9. Dieses Muster zeigt, dass die Modelle nicht wirklich zufällig oder kreativ agieren, sondern sich in einem engen Antwortspektrum bewegen. Dieses Verhalten ist eine Folge der Trainingsdaten und der Optimierungsmethoden, die darauf abzielen, die wahrscheinlichste oder „sicherste“ Antwort zu liefern.
Diese Einseitigkeit schränkt die Vielfalt und Innovationskraft der KI ein. Gerade in Bereichen, in denen kreative oder unkonventionelle Lösungen gefragt sind, kann das zu einem Nachteil werden. Die Modelle neigen dazu, etablierte Denkweisen zu reproduzieren, anstatt neue Perspektiven zu eröffnen.
Wie das Startup gegensteuert
Ein Startup hat sich genau dieses Problems angenommen und entwickelt neue Techniken, um die Kreativität und Diversität der Antworten von LLMs zu erhöhen. Dabei setzen die Entwickler auf Algorithmen, die bewusst alternative Denkansätze fördern und die Modelle dazu bringen, weniger vorhersehbare, vielfältigere Antworten zu generieren.
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