KI · 15.07.2026, 01:37

PsiQuantum plant massiven Quantencomputer aus Licht zur Revolution der Rechenleistung

PsiQuantum arbeitet an einem gigantischen Quantencomputer, der auf Photonen basiert und neue Maßstäbe in der Rechenleistung setzen soll.

PsiQuantum plant massiven Quantencomputer aus Licht zur Revolution der RechenleistungBild: Markus Winkler / Pexels · Pexels · Pexels Lizenz: kostenlos nutzbar, Attribution freiwillig
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Wie MIT Technology Review berichtet (https://www.technologyreview.com/2026/07/14/1140356/psiquantum-plan-massive-quantum-computer-out-of-light/), entwickelt das Unternehmen PsiQuantum einen der bislang größten Quantencomputer, der vollständig auf Lichtquanten (Photonen) basiert. Das Gerät soll in einem speziell dafür konzipierten Raum untergebracht werden, der an eine Mischung aus Rechenzentrum und Eisdiele erinnert. Dort werden etwa 100 Edelstahl-Schränke stehen, die jeweils rund zwei Meter hoch sind und durch eine Versorgung mit flüssigem Helium auf wenige Grad über dem absoluten Nullpunkt gekühlt werden.

Photonen als Schlüssel zur Skalierung Im Gegensatz zu den meisten aktuellen Quantencomputern, die auf supraleitenden Qubits oder Ionenfallen basieren, setzt PsiQuantum auf Photonen, also Lichtteilchen, als Informationsträger. Photonen bieten den Vorteil, dass sie weniger anfällig für Dekohärenz sind und sich leichter über große Entfernungen übertragen lassen. Das macht sie besonders geeignet für eine skalierbare Architektur, die mehrere Millionen Qubits umfassen könnte – eine Größenordnung, die für praktische Anwendungen wie komplexe Simulationen, Materialforschung oder Kryptanalyse entscheidend wäre.

Technische Herausforderungen und Lösungen

Die Kühlung auf extrem niedrige Temperaturen ist notwendig, um die empfindlichen optischen Komponenten stabil zu halten und Störungen zu minimieren. Die Integration von photonischen Chips mit präziser Steuerung und Fehlerkorrektur ist eine weitere Herausforderung, die PsiQuantum mit innovativen Fertigungsmethoden und fortschrittlichen Algorithmen adressiert. Die Kombination aus Hardware und Software soll es ermöglichen, Quantenfehler zu erkennen und zu korrigieren, was für den Betrieb eines großen Quantencomputers unerlässlich ist.

Bedeutung für die Zukunft der Technologie Ein funktionsfähiger, großer Quantencomputer auf Photonbasis könnte die Rechenleistung in vielen Bereichen revolutionieren. Beispielsweise könnten komplexe chemische Reaktionen simuliert werden, die heute selbst für die leistungsstärksten klassischen Supercomputer unzugänglich sind. Auch in der Kryptographie könnte ein solcher Computer bestehende Verschlüsselungen knacken, was neue Sicherheitsstandards erforderlich macht.

Verbindung zur Blockchain-Technologie

Die Fortschritte in der Quantencomputing-Technologie haben auch Auswirkungen auf die Blockchain- und Kryptowährungswelt. Projekte wie und die beschäftigen sich intensiv mit postquantensicheren Algorithmen, um ihre Netzwerke gegen zukünftige Quantenangriffe zu schützen. Die Entwicklung von Quantencomputern wie bei PsiQuantum unterstreicht die Dringlichkeit, solche Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren, um die Integrität und Sicherheit von Blockchain-Infrastrukturen langfristig zu gewährleisten (siehe https://.org und https://bitcointalk.org/index.php?topic=5580957).

Fazit

PsiQuantums Ansatz, einen massiven Quantencomputer aus Licht zu bauen, stellt einen bedeutenden Schritt in der Quanteninformatik dar. Die Kombination aus photonischer Technologie, extremen Kühlmethoden und fortschrittlicher Fehlerkorrektur könnte die Tür zu einer neuen Ära der Rechenleistung öffnen. Gleichzeitig fordert diese Entwicklung die IT-Sicherheit und Blockchain-Community heraus, sich auf die Ära des Quantencomputings vorzubereiten.

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Warum das wichtig ist

Die Entwicklung eines massiven photonischen Quantencomputers könnte die Rechenleistung in Wissenschaft, Industrie und Kryptographie grundlegend verändern und erfordert gleichzeitig neue Sicherheitskonzepte für digitale Infrastrukturen.

Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen und Blockchain-Technologien sind mit Risiken verbunden.

Quellen